Donnerstag, 17. Mai 2012

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Hugo Brunsveld demonstriert AcitveFU (Foto: ESA)

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Krebsbehandlung: Belastungsarme Alternative entwickelt

Ein neues Verfahren soll die Bekämpfung von Brustkrebs verbessern. Dabei werden die Krebszellen "verbrannt". Die Technik kombiniert Ultraschall sowie Kernspinresonanztomografie und beruht auf Entwicklungen der Raumfahrt-Industrie.

Die neue, nicht invasive Behandlungsmethode kombiniert zwei Technologien: die Kernspinresonanztomografie (MRI) zur Lokalisierung und Diagnose mit einem hochenergetischen fokussierten Ultraschall (HIFU) zur Zerstörung der bösartigen Zellen. Das Verfahren mit der Bezeichnung ActiveFU wurde von dem niederländischen Mathematiker Hugo Brunsveld van Hulten am neuen European Space Incubator (ESI) mit Unterstützung von ESA Wissenschaftlern und Verfahren der Weltraumtechnologie entwickelt.

Bei HIFU handelt es sich laut Brunsveld van Hulten um ein bewährtes Verfahren zur Entfernung von Krebszellen. "Dieses Verfahren ermöglicht in Kombination mit den neuesten Echtzeit-Entwicklungen im MRI-Bereich eine sehr präzise Kontrolle beim Zielen auf die Tumorzellen. Als nicht invasiver Behandlungsansatz ist ActiveFU als belastungsarme Alternative zur bestehenden Therapieformen für die Behandlung von kleinen und lokalisierten Tumoren konzipiert."

Also Vorteile verspricht der Wissenschaftler eine hohe patientenfreundliche Anwendung und weniger negative Nebeneffekte, wie sie bei einer Chemo- oder Strahlentherapie auftreten können. Erste Behandlungen mit dem neuen System sollen im Laufe des Jahres 2006 vorgenommen werden können.

WANC 01.04/pte


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