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DMP: Verbesserung der Versorgung |
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Bundesweit erstes Disease-Management-Programm Brustkrebs akkreditiert
Das Bundesversicherungsamt hat das nordrheinische Disease-Management-Programm (DMP) Brustkrebs als erstes DMP zugelassen.
"Mit der Akkreditierung ist ein Programm verwirklicht, das einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Versorgung der betroffenen Patientinnen darstellt", sagte Dr. Leonhard Hansen, Vorsitzender der KV Nordrhein. Das Programm dient der strukturierten und Patienten orientierten Behandlung von Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Es wurde zwischen der KV Nordrhein und allen Krankenkassenverbänden des Rheinlandes vereinbart. Rund 950 Gynäkologinnen und Gynäkologen – das entspricht rund drei Vierteln aller Frauenärzte in Nordrhein – sind diesem Programm als verantwortliche Ärzte bereits beigetreten. Zudem nehmen bisher 28 stationäre Einrichtungen an dem Vertrag teil.
Um sicherzustellen, dass diese Programme die gesetzlichen Qualitätsanforderungen erfüllen, müssen sie durch das Bundesversicherungsamt zugelassen werden. Darüber freut sich die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherheit, Ulla Schmidt: "Mit diesem zugelassenen Behandlungsprogramm steht nunmehr ein Modell zur Verfügung, an dem sich die Vertragspartner in den anderen Regionen orientieren können, so dass die Zulassung weiterer Programme jetzt zügig erfolgen kann."
WANC 04.03
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