Freitag, 18. Mai 2012

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Sinner: Von der Diagnose bis zur Nachsorge

 

In Augsburg startet bundesweit einmaliges Brustkrebs-Projekt

In einem bundesweit einmaligen Modellprojekt sollen in Augsburg
Frauen mit Brustkrebs künftig umfassend begleitet werden.

Die Betroffenen fühlten sich gerade in psychosozialen und sozialrechtlichen Fragen bisher häufig allein gelassen, sagte
Gesundheitsminister Eberhard Sinner (CSU). Das Projekt «Case-Management in der sektorenübergreifenden
Versorgung von Frauen mit Brustkrebs» will mit einer Leitstelle den Frauen von der Diagnose bis zur Nachsorge zur Seite stehen. Dazu sollen auch individuelle Hilfspläne beitragen.

Frauen seien auf Grund ihrer familiären Verpflichtungen wie Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen von folgenschweren Erkrankungen anders betroffen als Männer, sagte Sinner. Die Leitstelle unterstütze deshalb nicht nur
bei krankheitsspezifischen Fragen, sondern auch bei der Bewältigung des Alltags.

Der Freistaat Bayern fördert das Augsburger Brustkrebs-Projekt mit 1,25 Millionen Euro. An dem Modell sind auch die Universität Augsburg, das Klinikum Augsburg sowie rund 40 Praxen beteiligt. Eine wissenschaftliche Studie soll das Projekt begleiten. Es ist auf drei Jahre angelegt und bildet gleichzeitig den ersten Baustein für angewandtes Gesundheitsmanagement der Modellregion in Augsburg/Schwaben.

WANC 01.03


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