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Fleisch: In Maßen genießen |
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Fleisch und Eier: Kein erhöhtes Brustkrebsrisiko
Frauen, die tierische Fette zu sich nehmen, bekommen nicht häufiger Brustkrebs als solche, die darauf verzichten, sagt eine neue Studie.
Bisher wurde angenommen, dass der Verzehr von Fleisch die Erkrankung von Brustkrebs fördern könnte. "Die Theorie entstand aus der Beobachtung der reichen Länder, in denen mehr Fleisch gegessen wird und der Anteil der Brustkrebserkrankungen höher als in armen Ländern ist, in den weniger Fleisch gegessen wird," erklärte Dr. Michelle D. Holmes von der Harvard Medical School, Boston, eine der Autoren der Studie, die in der Online-Ausgabe des International Journal of Cancer veröffentlicht wurde. Untersucht wurden annähernd 90.000 Frauen über einen Zeitraum von 18 Jahren, die bei Studienbeginn nicht an Brustkrebs erkrankt waren. Mindestens fünfmal wurden die Ernährungsgewohnheiten während der Laufzeit nachgefragt und ob in der Zwischenzeit Brustkrebs diagnostiziert worden war.
Bei der Auswertung der Ergebnisse wurden die Daten der Gesund gebliebenen mit denen, die an Brustkrebs erkrankt waren, verglichen. Dabei konnte kein Zusammenhang zwischen Fleisch- oder Eierkonsum und einer Erkrankung fest gestellt werden. Dabei machte es auch keinen Unterschied, ob die Frauen das Fleisch nun "roh" oder "durch" gegessen hatten. Allerdings will die Wissenschaftlerin in weiteren Studien heraus finden, ob stark – auf dem Grill – angebratenes Fleisch höhere Risiken birgt.
Dr. Holmes warnt Frauen allerdings davor, nun ihren Fleischkonsum zu erhöhen. Denn Fleisch enthält erhebliche Mengen gesättigter Fettsäuren. Und die werden für Herz-Kreislauf-Probleme sowie Darmkrebs verantwortlich gemacht.
WANC 02.03
Quelle: International Journal of Cancer
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