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Verträglichkeit und Sicherheit
Der HER2-Antikörper richtet sich gezielt gegen die Tumorzellen. Daher kann die Therapie nebenwirkungsarm sein.
Die Nebenwirkungen sind nur mild bis mäßig ausgeprägt und treten
vor allem bei der ersten Gabe auf. Es handelt sich überwiegend um
grippeartige Symptome, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und
Kopfschmerzen. Die Beschwerden können meist rasch durch Gabe geeigneter
Medikamente behoben werden. Die Fortsetzung der Therapie ist meist
nicht gefährdet.
Nebenwirkungen, wie sie bei der Chemotherapie auftreten wie
Haarausfall, Übelkeit und Blutarmut, treten wesentlich seltener auf.
Lediglich bei der Kombination mit einer bestimmten Gruppe von
Chemotherapeutika – den Anthrazyklinen – kann es zu einzelnen
schweren Funktionsverschlechterungen des Herzens kommen. Die
Kombination des HER2-Antikörpers mit diesen Substanzen sollte daher
momentan nur im Rahmen von Klinischen Studien geschehen.
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