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Echokardiogramm (EKG):
EKG steht für Elektrokardiogramm oder Herzstromkurve.
Hier werden die elektrischen Ströme, die bei der Erregungsausbreitung
und Rückbildung im Herz entstehen, aufgezeichnet. Anhand dieser Kurvenbilder
können Störungen am Herzen erkannt werden.
Echokardiographie:
Eine verbreitete Untersuchungsmethode des Herzens
mittels Ultraschall, bei der keine Strahlenbelastung
auftritt.
Eisen: biochemisch
wesentliches Element für die Oxidationsabläufe in der Zelle, für Sauerstoffspeicherung
und Sauerstofftransport (siehe Hämoglobin).
Elektroenzephalogramm (EEG):
schmerzlose Methode zur Untersuchung der Hirnstromwellen
mit Hilfe von Elektroden, die auf der Kopfhaut angebracht werden.
ELISA-Test:
spezifischer Antikörper- Antigensuchtest im
Blut zur Erkennung von Erkrankungen.
Emotion: Gefühl,
Gemütsregung.
En-bloc: französisch,
als Ganzes; gemeint ist hier die Operation des Darms mit den Lymphknoten
und Gefäßen.
Endogen: im
Körper selbst, im Körperinneren entstehend, von innen kommend.
Endokrin: in
das Blut absondernd. Die Schilddrüse ist z. B. eine Drüse, die ihre Hormone
endokrin absondert.
Endokrine
Therapie: Hormontherapie.
Endokrinologie:
Lehre von der Funktion der Hormondrüsen –
z. B. der Hirnanhangsdrüse – und der Hormone.
Endoprothese:
Knochen- oder Gelenkersatz aus körperfremdem,
nicht biologischem, aber gewebefreundlichem Material zur Einpflanzung
in das Körperinnere.
Endoskop: flexibles
Gerät mit Fiberglasoptik zur Durchführung von Spiegelungen.
Endoskopie:
Ausleuchtung und Inspektion von Hohlräumen mit
Hilfe eines Endoskops mit der Möglichkeit einer Gewebeprobeentnahme sowie
zur Durchführung kleinerer operativer Eingriffe unter optischer Kontrolle.
Entartet: Degeneration;
als maligne Entartung = die Umwandlung eines primär gutartigen Gewebes
in einen bösartigen Tumor.
Enteral: auf
den Darm bzw. die Eingeweide bezogen.
Enzyme: Eiweißstoffe
im menschlichen Körper, die ganz verschiedene Aufgaben haben. Enzymgemische
werden z. B. von der Magen-Darm-Schleimhaut, von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
produziert und dienen der Zerkleinerung bzw. Verarbeitung der Nahrungsstoffe.
Eosinophile:
weiße Blutkörperchen,
die kleine hellrot gefärbte Zelleinschlüsse
aufweisen.
Ependymom: Untergruppe
der Gliome, aus Zellen der Wand der Gehirnkammern.
Ependymzellen:
Stützzellen, die sich in der Wand der Gehirnkammern
befinden.
Epidermis: Oberhaut;
darunter liegen die Leder- und die Unterhaut.
Epileptische
Anfälle: durch plötzliche Entladungen
von Nervenzellen im Gehirn auftretende Störungen, die sich häufig in Zuckungen
bzw. Krämpfen einzelner Körperteile äußern. Bei einem so genannten großen
Anfall kommt es zum Bewusstseinsverlust.
Epiphyse: die
"Knochenepiphyse", das zunächst vollknorpelige (Cartilago epiphysialis)
Gelenkende eines Röhrenknochens mit dem sich darin entwickelnden Knochenkern;
ist zunächst durch die Epiphysenfuge von der Diaphyse getrennt, nach Epiphysenschluss
mit ihr unter gemeinsamer Markraumbildung knöchern verwachsen.
Epithel: oberste
Zellschicht des Haut- und Schleimhautgewebes.
Epithelgewebe:
ein- oder mehrschichtiger Zellverband, der die
innere oder äußere Körperoberfläche bedeckt.
Epithelial:
zur obersten Zellschicht des Haut- und Schleimhautgewebes
gehörend.
Epithese: individuell
modelliertes Ersatzstück aus Kunststoff zur Deckung von Oberflächendefekten,
insbesondere im Gesicht, das in der Regel nur an den Körper angelegt oder
aufgeklebt wird.
Erbgut: Gesamtheit
der Erbinformation eines Organismus.
Erbsubstanz:
Trägerin der Erbinformation, also des „Bauplans“
aller Körperzellen. Sie ist vorwiegend im Zellkern vorhanden.
ERCP: Abkürzung
für endoskopisch-retrograde Cholangio-Pankreatikographie; Darstellung
der Gallenblase bzw. der Gallengänge (Cholangiographie) und/oder des Pankreasgangs
(Pankreatikographie) mittels Röntgenkontrastmittels. Dabei wird das Kontrastmittel
unter Röntgenkontrolle durch die Mündung des in den Zwölffingerdarm führenden
Gallen- und/oder Pankreasganges sozusagen rückwärts (retrograd) zur üblichen
Flussrichtung des Gallensaftes eingebracht.
Ergotherapie:
zusammenfassende Bezeichnung für Beschäftigungs-
und Arbeitstherapie. Die Ergotherapie findet Anwendung zur Behandlung
von Störungen der Bewegungsvorgänge (Motorik), der Sinnesorgane und der
geistigen und psychischen Fähigkeiten.
Erythem: entzündliche
Rötung der Haut.
Erythropoietin:
Erythropoietin (EPO) ist ein gentechnisch hergestelltes
Medikament, das bereits vielen Nierenkranken und an Blutarmut leidenden
Patienten geholfen hat. Es handelt sich um ein Zellwachstumshormon des
Körpers. Bekannt wurde EPO durch die Dopingdiskussion im Leistungssport,
obwohl das Medikament ursprünglich nicht dafür gedacht war und der Effekt
der Leistungsverbesserung nicht bewiesen ist. Bei unsachgemäßer Benutzung
besteht zudem die Gefahr erheblicher Nebenwirkungen.
Erythrozyt:
das rote Blutkörperchen als reife, bei den Säugern
kernlose (u. ohne Mitochondrien u. endoplasmatisches Retikulum), bei den
übrigen Vertebraten kernhaltige Endform der Erythropoese; beim Menschen
eine scheibenförmige Zelle mit zentraler Delle an der Ober- u. Unterseite
u. dadurch in der Seitenansicht bikonkaver Form (s. a. Abb.). Hochspezialisierter
korpuskulärer Bestandteil des Blutes ohne eigenen Atmungsstoffwechsel,
der mit seinem Hämoglobin den Sauerstofftransport im Organismus vollzieht
u. aktive ATP-abhängige Stoffwechselleistungen wie Methämoglobin-Reduktion,
Kationenpumpe u. a. Membranfunktionen vollbringt. Die Lebensdauer beträgt
unabhängig vom Alter 100 - 120 Tage (täglich Ersatz von ca. 0,8%, Blutmauserung).
Bei Hypoxie erfolgt Kalziumionenvermehrung im Zellinnern u. Verformbarkeit
u. Elastizität nehmen ab (dadurch Verschlechterung der Mikrozirkulation).
Erythrozytenkonzentrat:
aus Vollblut nach Sedimentation der Erythrozyten
und Abheben des überstehenden Plasmas gewonnenes Transfusionsmittel.
Der Vorteil gegenüber der Vollblutkonserve besteht u. a. in einer geringeren
Volumenzufuhr, weniger Sensibilisierung durch z. B. Leukozyten und Thrombozyten
und höheren Effekten bei der Anämie-Behandlung.
Exogen: außerhalb
des Organismus entstehend, von außen her in den Organismus eindringend.
Exokrin: griech.,
exo = außen und krin = (ab-)scheiden, -sondern; exokrine Drüsen geben
ihre im Körper gebildeten Wirkstoffe (Sekrete) wie Enzyme nach außen z.
B. an die Haut oder in den Darm ab.
Experimentell:
auf wissenschaftlichen Versuchen beruhend.
Exponentiell:
deutlich, nicht geradlinig gesteigert.
Exzision: operative
Entfernung, Herausschneiden.
Exzisionsbiopsie:
Entnahme einer Gewebeprobe, die das gesamte
verdächtige Gebiet umfasst, mittels einer Schneidevorrichtung zur mikroskopischen
Untersuchung.
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