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IFN: Abkürzung
für Interferon.
Ifosfamid:
Zytostatikum,
das Tumorzellen zerstören kann durch Veränderungen an den Kernsäuren der
Zellen.
Immunabwehr:
Körperabwehr.
Immunglobulin:
Bezeichnung verschiedener Familien von Antikörper-Proteinen.
Die Immunglobuline spielen eine wichtige Rolle beim Schutz des Organismus
gegen allergische Reaktionen und andere Krankheitserreger.
Immunmodulatoren:
Substanzen bzw. Medikamente, die die Reaktionen
des körpereigenen Abwehrsystems positiv oder negativ beeinflussen.
Immunologie:
die Lehre von der Immunität des menschlichen
Organismus und der damit zusammenhängenden Reaktionen.
Immunologisch:
die Immunologie betreffend.
Immunsuppresion:
Abwehrschwäche.
Immunsystem:
das körpereigene Abwehrsystem gegen Krankheiten.
Wesentliches Merkmal der Abwehrkräfte ist ihre Eigenschaft, Fremdsubstanzen
zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu aktivieren.
Immuntherapie:
die Immuntherapie von Tumorerkrankungen setzt
solche Zellen oder Botenstoffe im Organismus ein, die sich im Dienste
der körpereigenen Abwehr befinden. Unter bestimmten Bedingungen kann eine
Abwehrreaktion gegen das Geschwulstgewebe erzielt werden.
Implantat: zusammenfassende
Bezeichnung für künstliche Stoffe und Teile, die zur Erfüllung bestimmter
Ersatzfunktionen für einen begrenzten Zeitraum oder auf Lebenszeit in
den menschlichen Körper eingebracht werden.
Indikation:
Grund zur Anwendung eines bestimmten diagnostischen
oder therapeutischen Verfahrens zur Bestimmung von Krankheiten.
Indolente NHL:
langsam wachsende NHL
Induktionsphase:
Einleitungsphase.
Infektion: das
Eindringen und Vermehren von krankheitserregenden Mikroorganismen in den
bzw. im Körper.
Infertilität:
Unvermögen, eine Frucht bis zur Lebensfähigkeit
auszutragen
(siehe Sterilität).
infiltrativ/invasiv:
einige Gehirntumoren wachsen ohne scharfe Grenze
in das umgebende Gewebe ein. Diese Eigenschaft wird als Infiltration bzw.
Invasion bezeichnet. Sie ist eine wichtige Ursache für ein erneutes Tumorwachstum
nach der Operation.
Infiltrieren:
eindringen, einsickern.
Infusion: Zufuhr
größerer Flüssigkeitsmengen (Nährlösungen, Medikamente) über ein Blutgefäß
– meist tröpfchenweise – in den Organismus.
Inhalation:
Einatmung von Heilmitteln, z. B. in Form von
Dämpfen.
Injektion: Einführung
von Flüssigkeit (z. B. eines Medikaments) in den Organismus mit Hilfe
einer Spritze.
Inkubationszeit:
Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch
erster Krankheitszeichen.
In situ: an
Ort und Stelle.
Inspizieren:
genau betrachten.
Insulin: Hormon
der Bauchspeicheldrüse, regelt den Blutzuckerspiegel im Körper.
Interferone:
Botenstoffe, mit denen sich die körpereigenen
Abwehrzellen untereinander verständigen. Diese Stoffe können heute künstlich
hergestellt werden und finden Anwendung bei der Behandlung verschiedener
Krebsarten.
Interleukin:
eine Gruppe sehr kurzlebiger Proteine, die das
Immunsystem als Kommunikationsmittel (Botenstoffe) verwendet. Mit Interleukinen
wird die Immunreaktion gesteuert. Manche Proteine aus dieser Gruppe können
gentechnisch hergestellt und als Unterstützung im Kampf des Körpers gegen
Krebs eingesetzt werden.
Interstitiell:
lat., interstitium = Zwischenraum; im Zwischengewebe
liegend.
Intravenös:
die Verabreichung eines Medikaments in die Vene.
Invasiv: bei
Krebszellen: in das benachbarte Bindegewebe hineinwuchernd. Hier: minimal-invasive
Eingriffe = Eingriffe, die in ihrer Auswirkung für den Patienten so gering
wie möglich gehalten werden.
Invasives Karzinom:
Karzinom, das die Außenhaut des Entstehungsortes
durchbrochen und sich in das Nachbargewebe ausgebreitet hat. NICHT gleichbedeutend
mit einer Metastasierung des Tumors.
In vivo: am
lebenden Organismus
Ionisierende Strahlung:
energiereiche Strahlung, die die Bindung zwischen
Molekülen beeinflussen oder zerstören kann. Dabei entstehen freie Radikale
oder Ionen. Diese können zu Mutationen (Veränderungen) im Erbgut führen.
Elektromagnetische Wellen, die beim Durchgang durch Materie (Körpergewebe)
Energie übertragen, so dass es zu chemischen und biochemischen Reaktionen
kommt, die bei der Behandlung von Erkrankungen hilfreich sein können.
Irritation:
Reizung.
i. v.: intravenös.
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