Freitag, 10. September 2010

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IFN: Abkürzung für Interferon.

Ifosfamid: Zytostatikum, das Tumorzellen zerstören kann durch Veränderungen an den Kernsäuren der Zellen.

Immunabwehr: Körperabwehr.

Immunglobulin: Bezeichnung verschiedener Familien von Antikörper-Proteinen. Die Immunglobuline spielen eine wichtige Rolle beim Schutz des Organismus gegen allergische Reaktionen und andere Krankheitserreger.

Immunmodulatoren: Substanzen bzw. Medikamente, die die Reaktionen des körpereigenen Abwehrsystems positiv oder negativ beeinflussen.

Immunologie: die Lehre von der Immunität des menschlichen Organismus und der damit zusammenhängenden Reaktionen.

Immunologisch: die Immunologie betreffend.

Immunsuppresion: Abwehrschwäche.

Immunsystem: das körpereigene Abwehrsystem gegen Krankheiten. Wesentliches Merkmal der Abwehrkräfte ist ihre Eigenschaft, Fremdsubstanzen zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu aktivieren.

Immuntherapie: die Immuntherapie von Tumorerkrankungen setzt solche Zellen oder Botenstoffe im Organismus ein, die sich im Dienste der körpereigenen Abwehr befinden. Unter bestimmten Bedingungen kann eine Abwehrreaktion gegen das Geschwulstgewebe erzielt werden.

Implantat: zusammenfassende Bezeichnung für künstliche Stoffe und Teile, die zur Erfüllung bestimmter Ersatzfunktionen für einen begrenzten Zeitraum oder auf Lebenszeit in den menschlichen Körper eingebracht werden.

Indikation: Grund zur Anwendung eines bestimmten diagnostischen oder therapeutischen Verfahrens zur Bestimmung von Krankheiten.

Indolente NHL: langsam wachsende NHL

Induktionsphase: Einleitungsphase.

Infektion: das Eindringen und Vermehren von krankheitserregenden Mikroorganismen in den bzw. im Körper.

Infertilität: Unvermögen, eine Frucht bis zur Lebensfähigkeit auszutragen
(siehe Sterilität).

infiltrativ/invasiv: einige Gehirntumoren wachsen ohne scharfe Grenze in das umgebende Gewebe ein. Diese Eigenschaft wird als Infiltration bzw. Invasion bezeichnet. Sie ist eine wichtige Ursache für ein erneutes Tumorwachstum nach der Operation.

Infiltrieren: eindringen, einsickern.

Infusion: Zufuhr größerer Flüssigkeitsmengen (Nährlösungen, Medikamente) über ein Blutgefäß – meist tröpfchenweise – in den Organismus.

Inhalation: Einatmung von Heilmitteln, z. B. in Form von Dämpfen.

Injektion: Einführung von Flüssigkeit (z. B. eines Medikaments) in den Organismus mit Hilfe einer Spritze.

Inkubationszeit: Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch erster Krankheitszeichen.

In situ: an Ort und Stelle.

Inspizieren: genau betrachten.

Insulin: Hormon der Bauchspeicheldrüse, regelt den Blutzuckerspiegel im Körper.

Interferone: Botenstoffe, mit denen sich die körpereigenen Abwehrzellen untereinander verständigen. Diese Stoffe können heute künstlich hergestellt werden und finden Anwendung bei der Behandlung verschiedener Krebsarten.

Interleukin: eine Gruppe sehr kurzlebiger Proteine, die das Immunsystem als Kommunikationsmittel (Botenstoffe) verwendet. Mit Interleukinen wird die Immunreaktion gesteuert. Manche Proteine aus dieser Gruppe können gentechnisch hergestellt und als Unterstützung im Kampf des Körpers gegen Krebs eingesetzt werden.

Interstitiell: lat., interstitium = Zwischenraum; im Zwischengewebe liegend.

Intravenös: die Verabreichung eines Medikaments in die Vene.

Invasiv: bei Krebszellen: in das benachbarte Bindegewebe hineinwuchernd. Hier: minimal-invasive Eingriffe = Eingriffe, die in ihrer Auswirkung für den Patienten so gering wie möglich gehalten werden.

Invasives Karzinom: Karzinom, das die Außenhaut des Entstehungsortes durchbrochen und sich in das Nachbargewebe ausgebreitet hat. NICHT gleichbedeutend mit einer Metastasierung des Tumors.

In vivo: am lebenden Organismus

Ionisierende Strahlung: energiereiche Strahlung, die die Bindung zwischen Molekülen beeinflussen oder zerstören kann. Dabei entstehen freie Radikale oder Ionen. Diese können zu Mutationen (Veränderungen) im Erbgut führen. Elektromagnetische Wellen, die beim Durchgang durch Materie (Körpergewebe) Energie übertragen, so dass es zu chemischen und biochemischen Reaktionen kommt, die bei der Behandlung von Erkrankungen hilfreich sein können.

Irritation: Reizung.

i. v.: intravenös.

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