Dienstag, 07. September 2010

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Radiatio: Kurzform für Radiotherapie, Behandlung mit Strahlen.

Radiojodszintigraphie: siehe
Szintigraphie.

Radioneurochirurgie: Spezialgebiet der Neurochirurgie, bei der ionisierende Strahlen zum Einsatz kommen. Siehe auch stereotaktische Radioneurochirurgie.

Radionuklide: Strahlenwirkstoffe, die sich an Knochenmetastasen heften und vor Ort spontan zerfallen.Mithilfe dieser Strahlentherapie können tumorbedingte Knochenschmerzen verringert werden.

Radiotherapie (Radiatio): Strahlenbehandlung.

Reflux: Rückfluss von saurem oder galligem Verdauungssekret in den Restmagen bzw. in die Speiseröhre.

Rehabilitation: Maßnahmen zur Wiedereingliederung bzw. zur medizinischen Wiederherstellung, beruflichen Wiederbefähigung und sozialen Wiedereingliederung in Form von Übergangshilfe, Übergangsgeld, nachgehender Fürsorge von Behinderten und Beseitigung bzw. Minderung der Berufs-, Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit.

Rekonstruktion: Wiederherstellung eines zerstörten Gewebeteils.

Rektoskopie: Spiegelung des Mastdarms; Betrachtung der Mastdarmschleimhaut durch ein biegsames Rohr mit optischem System.

Rektum: Mastdarm; verbindet Dickdarm und After.

Relaps: Rückfall, erneutes Auftreten einer Erkrankung.

Releasing Hormon: RH, RF, vom Zwischenhirn (Hypothalamus) produzierte Neurohormone, die über Nerven und den so genannten Portalkreislauf in die Hypophyse gelangen u. dort – als "Freigabefaktoren" = Liberine – die Bildung bzw. Abgabe bestimmter, durch sie regulierte Hypophysenhormone beeinflussen, z. B. CRH, TRH, LH-RH, GHRH.

Remission: Rückentwicklung der Erkrankungszeichen unter die Nachweisgrenze. Remission ist nicht gleichbedeutend mit Heilung. Unter der Nachweisgrenze kann die Erkrankung noch aktiv sein und zu einem Rückfall führen. Die klinische Terminologie unterscheidet darüber hinaus zwischen Voll- und Teilremission.

Resektion: operative Entfernung von kranken Organteilen.

Resistenz: Widerstand(sfähigkeit).

Resorbieren/Resorption: Aufnehmen von Wasser und darin gelösten Stoffen aus dem Darminneren in das Blut.

Responder: ein Individuum, bei dem nach einer medikamentösen Behandlung ein Therapieerfolg eintritt.

Retroperitonealbereich: der hinter dem Bauchfell gelegene Bauchraum.

Reversibel: umkehrbar, heilbar.

Rezeptor: die für spezifische Reize empfindliche und entsprechend ihrer Funktion und Lokalisation einen besonderen Aufbau besitzende "Empfangseinrichtung" einer Zelle oder eines Organs bzw. Systems. Sie wird bezeichnet nach der Art des zu registrierenden Reizes als z. B. Chemo-, Photo-, Thermo-, Presso-, Baro-, Osmo-, akust., taktiler, Schmerzrezeptor und grundsätzlich nach dem Reizursprung im inneren bzw. äußeren Milieu unterschieden.
2) "Signalübermittelnde" Struktur innerhalb der Zelle, z.B. der zytosolische Steroidrezeptor.

Rezidiv: erneutes Auftreten eines Tumors nach einer erscheinungsfreien Periode.

Ribavirin: medikamentöser Wirkstoff, der die Virusvervielfältigung hemmt.

Risikofaktoren: äußere Bedingungen, die als krankheitsfördernde Umstände bei der Entstehung von Erkrankungen eine Rolle spielen.

RNS: Ribonukleinsäure. Chemisch sehr nahe verwandt mit der Erbsubstanz DNS. Die RNS bildet im Gegensatz zur DNS einsträngige Moleküle und steht dem Organismus als biologisches Molekül für verschiedene Aufgaben zur Verfügung.

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