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Radiatio: Kurzform
für Radiotherapie, Behandlung mit Strahlen.
Radiojodszintigraphie:
siehe
Szintigraphie.
Radioneurochirurgie:
Spezialgebiet der Neurochirurgie, bei der ionisierende
Strahlen zum Einsatz kommen. Siehe auch stereotaktische
Radioneurochirurgie.
Radionuklide:
Strahlenwirkstoffe, die sich an Knochenmetastasen
heften und vor Ort spontan zerfallen.Mithilfe dieser Strahlentherapie
können tumorbedingte Knochenschmerzen verringert werden.
Radiotherapie (Radiatio):
Strahlenbehandlung.
Reflux: Rückfluss
von saurem oder galligem Verdauungssekret in den Restmagen bzw. in die
Speiseröhre.
Rehabilitation:
Maßnahmen zur Wiedereingliederung bzw. zur medizinischen
Wiederherstellung, beruflichen Wiederbefähigung und sozialen Wiedereingliederung
in Form von Übergangshilfe, Übergangsgeld, nachgehender Fürsorge
von Behinderten und Beseitigung bzw. Minderung der Berufs-, Erwerbs- und
Arbeitsunfähigkeit.
Rekonstruktion:
Wiederherstellung eines zerstörten Gewebeteils.
Rektoskopie:
Spiegelung des Mastdarms; Betrachtung der Mastdarmschleimhaut
durch ein biegsames Rohr mit optischem System.
Rektum: Mastdarm;
verbindet Dickdarm und After.
Relaps: Rückfall,
erneutes Auftreten einer Erkrankung.
Releasing Hormon:
RH, RF, vom Zwischenhirn (Hypothalamus) produzierte
Neurohormone, die über Nerven und den so genannten Portalkreislauf
in die Hypophyse gelangen u. dort – als "Freigabefaktoren" = Liberine
– die Bildung bzw. Abgabe bestimmter, durch sie regulierte Hypophysenhormone
beeinflussen, z. B. CRH, TRH, LH-RH, GHRH.
Remission: Rückentwicklung
der Erkrankungszeichen unter die Nachweisgrenze. Remission ist nicht gleichbedeutend
mit Heilung. Unter der Nachweisgrenze kann die Erkrankung noch aktiv sein
und zu einem Rückfall führen. Die klinische Terminologie unterscheidet
darüber hinaus zwischen Voll- und Teilremission.
Resektion: operative
Entfernung von kranken Organteilen.
Resistenz: Widerstand(sfähigkeit).
Resorbieren/Resorption:
Aufnehmen von Wasser und darin gelösten
Stoffen aus dem Darminneren in das Blut.
Responder: ein
Individuum, bei dem nach einer medikamentösen Behandlung ein Therapieerfolg
eintritt.
Retroperitonealbereich:
der hinter dem Bauchfell gelegene Bauchraum.
Reversibel:
umkehrbar, heilbar.
Rezeptor: die
für spezifische Reize empfindliche und entsprechend ihrer Funktion
und Lokalisation einen besonderen Aufbau besitzende "Empfangseinrichtung"
einer Zelle oder eines Organs bzw. Systems. Sie wird bezeichnet nach der
Art des zu registrierenden Reizes als z. B. Chemo-, Photo-, Thermo-, Presso-,
Baro-, Osmo-, akust., taktiler, Schmerzrezeptor und grundsätzlich
nach dem Reizursprung im inneren bzw. äußeren Milieu unterschieden.
2) "Signalübermittelnde" Struktur innerhalb der Zelle, z.B. der zytosolische
Steroidrezeptor.
Rezidiv: erneutes
Auftreten eines Tumors nach einer erscheinungsfreien Periode.
Ribavirin: medikamentöser
Wirkstoff, der die Virusvervielfältigung hemmt.
Risikofaktoren:
äußere Bedingungen, die als krankheitsfördernde
Umstände bei der Entstehung von Erkrankungen eine Rolle spielen.
RNS: Ribonukleinsäure.
Chemisch sehr nahe verwandt mit der Erbsubstanz DNS. Die RNS bildet im
Gegensatz zur DNS einsträngige Moleküle und steht dem Organismus
als biologisches Molekül für verschiedene Aufgaben zur Verfügung.
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