Dienstag, 07. September 2010

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Darmepithel: Zellschicht, die den Darm auskleidet.

Darmspiegelung: Untersuchung der Darmschleimhaut mithilfe eines beweglichen Schlauches, in dem ein optisches System und häufig eine kleine Biopsiezange zur Entnahme von Gewebsproben steckt.

Defektprothese: individuell angefertiger künstlicher Ersatz von fehlendem Kieferknochenteil mit Zähnen.

Depression: Traurigkeit, Verstimmung – Besonderes Stimmungstief, aus dem der Betroffene nur schwer ohne fremde Hilfe herausfindet; kann auch ausgesprochene
Optimisten treffen.

Dermatologie: Lehre von den Erkrankungen der Haut und den Hautanhanggebilden.

Diabetes: Zuckerkrankheit.

Diagnose: aufgrund genauerer Beobachtungen und Untersuchungen abgegebene Beurteilung über den Zustand einer Krankheit.

Diagnostik: Untersuchungen, die dazu dienen, ein Krankheitsbild zu erkennen oder näher einzugrenzen.

Diagnostisches Fenster: Zeitraum, in dem bereits eine Infektion des Körpers stattgefunden hat, die Erkrankung aber noch nicht mit Blutuntersuchungen definitiv festgestellt werden kann.

Dialyse: Abtrennung von gelösten Teilchen in einer Flüssigkeit mittels einer Membran ohne äußeren Druck. Das Verfahren wird zumeist in der Nephrologie bei einem Ausfall der Nierenfunktion zur Blutreinigung angewandt.

Diarrhoe: Durchfall.

Differenzialblutbild: die im speziell gefärbten Blutausstrich ermittelte prozentuale Verteilung der kernhaltigen Zellen. Dient zur qualitativen u. quantitativen Beurteilung des peripheren Blutes. Erfolgt durch Auszählen (Absuchen in Mäanderform) von jeweils 100 Zellen (oder eines Vielfachen); gleichzeitig Beurteilung der Erythrozytenqualität (Form, Größe, färberisches Verhalten).

Differenzialdiagnose: Abgrenzungsdiagnosen, Diagnosen, die aufgrund des klinischen Untersuchungsbefundes in Frage kommen und durch weitere Merkmale ausgeschlossen werden müssen.

Differenzierung: Einteilung einer Krebsgeschwulst nach feingeweblichen
Kriterien. Je weniger differenziert ein Tumor ist, desto bösartiger verhält er sich.

Diffus: zerstreut, ohne genaue Abgrenzung.

DNS: Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure; die DNS ist bei den meisten Lebewesen Träger der Erbinformation und liegt meist als Doppelstrang vor. Sie ist vorwiegend im Zellkern vorhanden.

Dosierung: Festlegung der Wirkstoffmenge
pro Zeiteinheit (Woche, Tag etc.)

Drainage: Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen über entsprechende Röhrchen, Schläuche o. ä.

Drüse: ein- oder mehrzellige Organe, die spezifische Wirkstoffe (Sekrete) bilden und diese nach außen (z. B. in die Mundhöhle) oder nach innen, direkt in die Blut- oder Lymphbahn abgeben (Hormondrüsen).

Drüsenläppchen: die Brustdrüse besteht aus Drüsengewebe, das aus Drüsenläppchen aufgebaut ist, aus Fett und Bindegewebe, der Brustwarze und dem Warzenhof. Die Drüsenläppchen produzieren die Muttermilch und münden in kleine Kanäle, die sich zu großen Ausgängen verbinden und zur Brustwarze führen.

Dumping-Syndrom: Beschwerden nach einer Magenoperation, die mit Störungen der Kreislauffunktion verbunden sind und vor allem im Zusammenhang mit Mahlzeiten auftreten. Man unterscheidet Früh- und Spätsyndrom.

Dysplasie: Zellveränderungen, die den Vorstufen des Krebswachstums entsprechen.

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