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Darmepithel:
Zellschicht, die den Darm auskleidet.
Darmspiegelung:
Untersuchung der Darmschleimhaut mithilfe eines
beweglichen Schlauches, in dem ein optisches System und häufig eine kleine
Biopsiezange zur Entnahme von Gewebsproben steckt.
Defektprothese:
individuell angefertiger künstlicher Ersatz
von fehlendem Kieferknochenteil mit Zähnen.
Depression:
Traurigkeit, Verstimmung – Besonderes
Stimmungstief, aus dem der Betroffene nur schwer ohne fremde Hilfe herausfindet;
kann auch ausgesprochene
Optimisten treffen.
Dermatologie:
Lehre von den Erkrankungen der Haut und den
Hautanhanggebilden.
Diabetes: Zuckerkrankheit.
Diagnose: aufgrund
genauerer Beobachtungen und Untersuchungen abgegebene Beurteilung über
den Zustand einer Krankheit.
Diagnostik:
Untersuchungen, die dazu dienen, ein Krankheitsbild
zu erkennen oder näher einzugrenzen.
Diagnostisches
Fenster: Zeitraum, in dem bereits eine
Infektion des Körpers stattgefunden hat, die Erkrankung aber noch nicht
mit Blutuntersuchungen definitiv festgestellt werden kann.
Dialyse: Abtrennung
von gelösten Teilchen in einer Flüssigkeit mittels einer Membran ohne
äußeren Druck. Das Verfahren wird zumeist in der Nephrologie bei einem
Ausfall der Nierenfunktion zur Blutreinigung angewandt.
Diarrhoe: Durchfall.
Differenzialblutbild:
die im speziell gefärbten Blutausstrich ermittelte
prozentuale Verteilung der kernhaltigen Zellen. Dient zur qualitativen
u. quantitativen Beurteilung des peripheren Blutes. Erfolgt durch Auszählen
(Absuchen in Mäanderform) von jeweils 100 Zellen (oder eines Vielfachen);
gleichzeitig Beurteilung der Erythrozytenqualität (Form, Größe, färberisches
Verhalten).
Differenzialdiagnose:
Abgrenzungsdiagnosen, Diagnosen, die aufgrund
des klinischen Untersuchungsbefundes in Frage kommen und durch weitere
Merkmale ausgeschlossen werden müssen.
Differenzierung:
Einteilung einer Krebsgeschwulst nach feingeweblichen
Kriterien. Je weniger differenziert ein Tumor ist, desto bösartiger verhält
er sich.
Diffus: zerstreut,
ohne genaue Abgrenzung.
DNS: Abkürzung
für Desoxyribonukleinsäure; die DNS ist bei den meisten Lebewesen Träger
der Erbinformation und liegt meist als Doppelstrang vor. Sie ist vorwiegend
im Zellkern vorhanden.
Dosierung: Festlegung
der Wirkstoffmenge
pro Zeiteinheit (Woche, Tag etc.)
Drainage: Ableitung
von Flüssigkeitsansammlungen über entsprechende Röhrchen, Schläuche o.
ä.
Drüse: ein-
oder mehrzellige Organe, die spezifische Wirkstoffe (Sekrete) bilden und
diese nach außen (z. B. in die Mundhöhle) oder nach innen, direkt in die
Blut- oder Lymphbahn abgeben (Hormondrüsen).
Drüsenläppchen:
die Brustdrüse besteht aus Drüsengewebe, das
aus Drüsenläppchen aufgebaut ist, aus Fett und Bindegewebe, der Brustwarze
und dem Warzenhof. Die Drüsenläppchen produzieren die Muttermilch und
münden in kleine Kanäle, die sich zu großen Ausgängen verbinden und zur
Brustwarze führen.
Dumping-Syndrom:
Beschwerden nach einer Magenoperation, die mit
Störungen der Kreislauffunktion verbunden sind und vor allem im Zusammenhang
mit Mahlzeiten auftreten. Man unterscheidet Früh- und Spätsyndrom.
Dysplasie: Zellveränderungen,
die den Vorstufen des Krebswachstums entsprechen.
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