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Taxane: krebshemmende
Medikamente, die auf einen Wirkstoff der kalifornischen Eibe basieren
und in der Chemotherapie des fortgeschrittenen Brustkrebses eingesetzt
werden (Paclitaxel und Docetaxel).
Teilresektion:
operative Teilabtragung oder Entfernung von
kranken Organteilen.
Testosteron:
männliches Geschlechtshormon, das in den
Hoden produziert wird.
Therapie: Behandlung
einer Krankheit.
Therapiestudie:
eine Therapiestudie beinhaltet ein neues Behandlungskonzept,
das nach den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen Aussicht hat,
erfolgreicher zu sein als die bisher übliche Behandlung. Durch Therapiestudien
z. B. in der Krebsforschung und -behandlung erkennt man, ob eine neue
Behandlungsweise besser ist als eine bisher erprobte. Die Teilnahme ist
stets freiwillig und kann jederzeit ohne Nachteile beendet werden. Vor
der Teilnahme an einer Studie hat nach streng festgelegten Kriterien eine
ausführliche, verständliche Information der Teilnehmer zu erfolgen.
studien sind also Verbindungsglieder zwischen der medizinischen
Forschung und der Behandlung erkrankter Patienten.
Thrombose: Bildung
eines Blutgerinnsels in Venen oder Arterien. Kann durch Verschleppung
in verschiedene Organe zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen
(Embolie).
Thrombozyt:
Blutplättchen; kleine (Durchmesser 2-3,5µm),
von Megakaryozyten des Knochenmarks abstammende, kernlose korpuskuläre
Blutelemente mit unregelmäßig gezackten Rändern oder spießartigen
Fortsätzen. Normale Zahl 150 000-380 000/µl; die Zählung
erfolgt in der Zählkammer mit dem Phasenkontrastmikroskop (oder Grünfilter)
oder – halbautomatisch – in einem Partikelzählgerät.
Abbau in der Milz; Überlebenszeit 8-12 Tage. Die Thrombozyten sind
Zellen mit wesentlicher Funktion bei der Blutgerinnung und der Fähigkeit
zur Thrombozytenaggregation.
Thrombozytopenie:
Verminderung der Plättchenzahl (< 150.000/µl)
im peripheren Blut, entweder infolge verkürzter Thrombozytenüberlebenszeit
(Thrombozytolyse, gesteigerter Verbrauch oder erhöhte Thrombozytoklasie)
oder als Bildungsstörung, häufiger erworben, selten angeboren
(Fanconi-Anämie, Hegglin, Wiskott-Aldrich-Syndrom). In der Regel
ist erst bei Thrombozytenzahlen < 50.000/µl mit Spontanblutungen zu
rechnen.
Thyreoidektomie:
operative Entfernung der gesamten oder auch
nur eines Teils der Schilddrüse.
Thyreoiditis:
entzündliche Erkrankung der Schilddrüse.
TNM-Klassifikation:
Gruppeneinteilung bösartiger Tumoren nach
ihrer Ausbreitung. Es bedeuten: T = Tumor; N = Nodi (regionäre Lymphknoten);
M = Fernmetastasen. Durch Zuordnung von Indexzahlen werden die einzelnen
Ausbreitungsstadien genauer beschrieben. Ein Karzinom im Frühstadium
ohne Metastasierung würde damit z. B. als T1 N0 M0 bezeichnet.
Tochtergeschwulst:
Absiedlung, siehe auch Metastase.
Toxisch: giftig
(Gift, Toxin), eine Toxikose bewirkend. 2) Durch Gift bedingt (= toxigen).
Tracheostoma:
künstliche Öffnung der Luftröhre
nach außen.
Transfusion:
intravenöse Übertragung von Blut oder
Blutbestandteilen in den Organismus.
Translokation:
Verlagerung. Ortsveränderung von Chromosomen-
oder Chromatidstücken innerhalb eines Chromosomenbestandes.
Transplantatabstoßung:
Transplantatabstoßung durch Immunreaktion, bedingte
Wirt-Transplantat ("host-versus-graft")-Reaktion zur Abstoßung des Transplantats
(T.). Dabei spielen eine wesentl. Rolle die im T. enthaltenen Spender-Leukozyten
u. gewebszellständigen Histokompatibilitätsantigene, die im
Wirt eine Immunreaktion gegen das T. auslösen. – Verhinderung
durch Immunsuppression.
Transplantation:
Übertragung von Zellen, Gewebe oder Organen
auf ein anderes Individuum oder eine andere Körperstelle.
Transurethral:
Weg durch die Harnröhre in die Blase.
Tubuli: siehe
Harnkanäle.
Tubulusepithel:
Zellen, die die Harnkanäle auskleiden.
Tumor: unkontrolliert
wachsende Zellwucherungen, die im gesamten Körper auftreten können.
Tumorareal:
Aussiedlungsfläche des Tumors.
Tumorexzision:
chirurgische Entfernung des Tumors.
Tumorklassifikation:
Ordnungssystem, das nach klinischen und/oder
pathologisch-anatomischen Gesichtspunkten vorgeht, um die Größe und
Ausdehnung eines bösartigen Tumors zu bestimmen. Wird verwendet als
Kriterium für die Operabilität oder die Prognose einer Krebserkrankung
(siehe auch TNM-Klassifikation).
Tumormarker:
Stoffe, deren Nachweis oder genauer gesagt deren
erhöhte Konzentration im Blut einen Zusammenhang mit dem Vorhandensein
und/oder dem Verlauf von bösartigen Tumoren aufweisen kann. Diese Tumormarker
sind jedoch nicht zwangsläufig mit dem Auftreten eines Tumors verbunden
und können in geringen Mengen (Normalbereich) auch bei Gesunden vorkommen.
Tumormarker eignen sich besonders für die Verlaufskontrollen von bekannten
Tumorleiden. Weniger sind sie als Suchmethode zur Erstdiagnose eines Tumors
geeignet. Beim Darmkrebs ist der Tumormarker CEA (carcino-embryonales Antigen)
besonders hilfreich. Beim Magenkarzinom sind dies die Tumormarker CEA, CA
72-4 und CA 19-9 (CA= cancer antigen).
T-Zell-Lymphom: siehe
unter Non-Hodgkin-Lymphom.
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