Freitag, 10. September 2010

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Vaginal: Scheide…, Wortteil. Vaginalblutung = Blutverlust über die Scheide bei Verletzungen, Tumoren etc.

Vena cava: siehe Hohlvene.

Vene: Blutgefäß, das allgemein (mit wenigen Ausnahmen) venöses Blut zum Herzen zurückführt.

Verschiebeplastik: Operationstechnik, bei der durch Verschieben benachbarter Haut oder Schleimhaut ein Defekt abgedeckt wird.

Viren: Sammelbezeichnung für bestimmte Krankheitserreger, die sich außerhalb des Körpers nicht vermehren können.

Viruslast: Menge der Viren, die in einer Körperflüssigkeit (pro Milliliter) oder einem Gewebe (pro Gramm) nachweisbar sind.

Vitamin B12: (Cyano-)Cobalamin. Wichtig für Fett-, Kohlenhydrat- und Nucleinsäure-Stoffwechsel. Vitamin B12 ist unentbehrlich für eine normale Erythrozytenbildung im Knochenmark und die Funktion der Nervenzellen.

Vitamine: Substanzen, die ein Organismus nicht selbst herstellen kann, die aber lebensnotwendig sind. In einigen Fällen können Vitaminvorstufen (Provitamine) im Körper in die Wirkform umgewandelt werden (Vitamin A und D). Vitamine sind chemisch unterschiedliche Substanzen und werden nach ihren Löslichkeitseigenschaften in fett- und wasserlöslich eingeteilt.

Wachstumsfaktoren:
körpereigene Stoffe, die das Wachstum von normalen, aber auch Krebszellen stimulieren können.

Watchful Waiting: Synonym: wait and see; Surveillance-Strategie; beobachtendes Zuwarten mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen, z. B. bei bestimmten Malignomen in sehr frühem Stadium, um "zu eingreifende" Therapiemaßnahmen zu vermeiden.

Wechseljahre: Wechseljahre = Klimakterium. Klimax = die Übergangsphase von der Geschlechtsreife zum Alter (Senium); bei der Frau die mit der Prämenopause beginnende, über die Menopause (bzw. deren einjähriges Bestehen) in die Postmenopause übergehende Phase; normalerweise – als natürliches Klimakterium – zwischen 40. und 50. Lebensjahr, eventuell aber als vorzeitiges Klimakterium (= Climacterium praecox, 25. - 35. Lebensjahr) oder als stark verzögertes Klimakterium (= Climax tarda). Ist geprägt durch Zeichen der Störung des hormonalen Gleichgewichts infolge Absinkens der Zahl bis Wegfall der Follikelreifungen (entsprechend auch der Ovulation u. Gelbkörperbildung) mit entsprechendem Fehlen der Bremswirkung (Feedback) auf den Hypophysenvorderlappen u. vermehrter FSH-Produktion u. die sich daraus ergebende Labilität des autonomen Nervensystems: unregelmäßige Blutungen, Hitzewallungen, Stimmungslabilität, Depressionen, Schlafstörungen, Tachykardie, Dyspareunie, Pruritus vulvae, Osteoporose ("Menopausensyndrom"). Oft belastet durch erhebliche seelische Störungen. Klimakterium des Mannes: Synonym: Climacterium virile, die so genannten "Wechseljahre des Mannes" (umstrittener Begriff); im 40.-60. Lebensjahr infolge Rückganges der Hormonproduktion ("Andropause") einsetzende Labilität des Vegetativums sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Neurasthenie, Rückgang von Potenz und Libido; objektiv: Abnahme des Ejakulats (mit verminderter Phosphataseaktivität, verminderten Fructosewerten).

WHO: Weltgesundheitsorganisation, Abkürzung für World Health Organisation. Organisation der Vereinten Nationen mit dem Ziel der internationalen Zusammenarbeit der Staaten auf dem Gebiet des Gesundheitswesens. Sitz in Genf. Organisiert weltweite Bekämpfung epi- u. endemischer Infektionskrankheiten sowie der Suchtkrankheiten, wirkt für Verbesserung der Trinkwasser- u. Nahrungsmittelversorgung, zusammen mit der UNESCO bei Gesundheitserziehung u. Hygienepropaganda.

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