|
 
Vaginal: Scheide…,
Wortteil. Vaginalblutung = Blutverlust über die Scheide bei Verletzungen,
Tumoren etc.
Vena cava: siehe
Hohlvene.
Vene: Blutgefäß,
das allgemein (mit wenigen Ausnahmen) venöses Blut zum Herzen zurückführt.
Verschiebeplastik:
Operationstechnik, bei der durch Verschieben
benachbarter Haut oder Schleimhaut ein Defekt abgedeckt wird.
Viren: Sammelbezeichnung
für bestimmte Krankheitserreger, die sich außerhalb des Körpers
nicht vermehren können.
Viruslast: Menge
der Viren, die in einer Körperflüssigkeit (pro Milliliter) oder
einem Gewebe (pro Gramm) nachweisbar sind.
Vitamin B12:
(Cyano-)Cobalamin. Wichtig für Fett-, Kohlenhydrat-
und Nucleinsäure-Stoffwechsel. Vitamin B12 ist unentbehrlich für
eine normale Erythrozytenbildung im Knochenmark und die Funktion der Nervenzellen.
Vitamine: Substanzen,
die ein Organismus nicht selbst herstellen kann, die aber lebensnotwendig
sind. In einigen Fällen können Vitaminvorstufen (Provitamine)
im Körper in die Wirkform umgewandelt werden (Vitamin A und D). Vitamine
sind chemisch unterschiedliche Substanzen und werden nach ihren Löslichkeitseigenschaften
in fett- und wasserlöslich eingeteilt.
Wachstumsfaktoren:
körpereigene Stoffe, die das Wachstum von
normalen, aber auch Krebszellen stimulieren können.
Watchful Waiting:
Synonym: wait and see; Surveillance-Strategie;
beobachtendes Zuwarten mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen,
z. B. bei bestimmten Malignomen in sehr frühem Stadium, um "zu eingreifende"
Therapiemaßnahmen zu vermeiden.
Wechseljahre:
Wechseljahre = Klimakterium. Klimax = die Übergangsphase
von der Geschlechtsreife zum Alter (Senium); bei der Frau die mit der
Prämenopause beginnende, über die Menopause (bzw. deren einjähriges
Bestehen) in die Postmenopause übergehende Phase; normalerweise –
als natürliches Klimakterium – zwischen 40. und 50. Lebensjahr,
eventuell aber als vorzeitiges Klimakterium (= Climacterium praecox, 25.
- 35. Lebensjahr) oder als stark verzögertes Klimakterium (= Climax
tarda). Ist geprägt durch Zeichen der Störung des hormonalen
Gleichgewichts infolge Absinkens der Zahl bis Wegfall der Follikelreifungen
(entsprechend auch der Ovulation u. Gelbkörperbildung) mit entsprechendem
Fehlen der Bremswirkung (Feedback) auf den Hypophysenvorderlappen u. vermehrter
FSH-Produktion u. die sich daraus ergebende Labilität des autonomen
Nervensystems: unregelmäßige Blutungen, Hitzewallungen, Stimmungslabilität,
Depressionen, Schlafstörungen, Tachykardie, Dyspareunie, Pruritus
vulvae, Osteoporose ("Menopausensyndrom"). Oft belastet durch erhebliche
seelische Störungen. Klimakterium des Mannes: Synonym: Climacterium
virile, die so genannten "Wechseljahre des Mannes" (umstrittener Begriff);
im 40.-60. Lebensjahr infolge Rückganges der Hormonproduktion ("Andropause")
einsetzende Labilität des Vegetativums sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden,
Neurasthenie, Rückgang von Potenz und Libido; objektiv: Abnahme des
Ejakulats (mit verminderter Phosphataseaktivität, verminderten Fructosewerten).
WHO: Weltgesundheitsorganisation,
Abkürzung für World Health Organisation. Organisation der Vereinten
Nationen mit dem Ziel der internationalen Zusammenarbeit der Staaten auf
dem Gebiet des Gesundheitswesens. Sitz in Genf. Organisiert weltweite
Bekämpfung epi- u. endemischer Infektionskrankheiten sowie der Suchtkrankheiten,
wirkt für Verbesserung der Trinkwasser- u. Nahrungsmittelversorgung,
zusammen mit der UNESCO bei Gesundheitserziehung u. Hygienepropaganda.
|